Weihnachtssenf Rezept: Würziges Geschenk mit Apfel

Apfelessig und ganze Senfkörner bilden die kräftige Basis dieses Weihnachtssenfs; Zimt, Nelken und ein wenig Honig geben ihm eine warme, leicht süßliche Note. Die Körner quellen zunächst über Nacht und werden anschließend so fein oder grob püriert, wie Sie Ihren Senf am liebsten mögen. Das Ergebnis ist würzig und körnig, mit einer Schärfe, die sich während der Ruhezeit über einige Tage abrundet. Besonders praktisch: Aus den Zutaten entstehen rund 400 Gramm, genug für ein Glas auf dem eigenen Käseteller und ein paar kleine Geschenke aus der Küche. Sie erfahren, wie gelbe und braune Senfkörner den Geschmack verändern, worauf es beim Einweichen ankommt und wie Sie die Konsistenz beim Pürieren steuern. Auch kleine Anpassungen sind möglich: Apfelsaft macht den Senf fruchtiger, mehr gelbe Körner mildern die Schärfe und Ahornsirup ersetzt den Honig. Mit einem hübschen Etikett und etwas Zeit zum Durchziehen wird daraus eine persönliche Würze für die Adventszeit.

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Weihnachtssenf Rezept: würzig und ein tolles Geschenk

Ganze Senfkörner, Apfelessig und eine Prise Zimt geben diesem Weihnachtssenf seine kräftige Schärfe und eine warme, leicht süßliche Note. Nach dem Anrühren braucht der Senf einige Tage Ruhe: Dann wird der Geschmack runder und die Schärfe milder. Das Rezept ergibt etwa 400 Gramm und passt zu Käse, kaltem Braten oder einer winterlichen Vinaigrette.

Zutaten

  • 100 g gelbe Senfkörner
  • 50 g braune Senfkörner
  • 150 ml Apfelessig
  • 100 ml Wasser oder naturtrüber Apfelsaft
  • 2 EL Honig
  • 1 TL Salz
  • ½ TL gemahlener Zimt
  • ¼ TL gemahlene Nelken
  • 1 Prise gemahlener Piment

Gelbe Senfkörner schmecken milder, braune bringen mehr Schärfe. Wer einen sanften Senf bevorzugt, ersetzt die braunen Körner durch gelbe. Apfelessig sorgt für eine fruchtige Säure; Weißweinessig funktioniert ebenfalls, schmeckt aber etwas klarer und kräftiger. Apfelsaft macht die Mischung fruchtiger. Mit Wasser bleibt der Senf weniger süß und die Gewürze treten deutlicher hervor. Statt Honig können Sie Ahornsirup verwenden. Für eine vegane Variante eignet sich auch Zucker, der sich beim Einweichen auflöst.

Schritt für Schritt

  1. Senfkörner einweichen: Geben Sie beide Sorten in eine Schüssel und gießen Sie Apfelessig und Wasser oder Apfelsaft darüber. Die Körner sollten vollständig bedeckt sein. Decken Sie die Schüssel ab und lassen Sie die Mischung 12 bis 24 Stunden bei Raumtemperatur stehen. In dieser Zeit saugen sich die Körner voll und lassen sich später leichter mahlen. Falls sie nicht mehr bedeckt sind, geben Sie einen kleinen Schuss Wasser dazu.
  2. Gläser vorbereiten: Waschen Sie kleine Schraubgläser und Deckel gründlich mit heißem Wasser aus. Lassen Sie sie auf einem sauberen Tuch trocknen. Saubere Gläser helfen dabei, den Senf im Kühlschrank länger aufzubewahren.
  3. Senf mahlen: Geben Sie die eingeweichten Körner samt Flüssigkeit in einen hohen Mixbecher. Pürieren Sie die Mischung in kurzen Intervallen, bis sie die gewünschte Konsistenz erreicht. Für groben Senf reichen einige Pulse; für eine feinere Textur mixen Sie länger. Lassen Sie den Mixer zwischendurch kurz abkühlen, damit sich die Masse nicht erwärmt. Hitze kann den Senf bitterer schmecken lassen.
  4. Würzen und abschmecken: Rühren Sie Honig, Salz, Zimt, Nelken und Piment unter. Probieren Sie eine kleine Menge und passen Sie die Süße oder Säure vorsichtig an. Der Senf schmeckt direkt nach dem Mixen oft besonders scharf. Geben Sie deshalb nicht sofort viel Honig dazu; der Geschmack verändert sich während der Reifezeit.
  5. Abfüllen und reifen lassen: Füllen Sie den Senf mit einem sauberen Löffel in die Gläser und schließen Sie sie. Stellen Sie die Gläser in den Kühlschrank und lassen Sie den Senf mindestens drei Tage ziehen. Nach etwa einer Woche sind die Gewürze meist gleichmäßiger verteilt und die Schärfe ist etwas milder.

Tipps für Konsistenz und Geschmack

Ist der Senf nach dem Mixen zu dick, rühren Sie teelöffelweise Wasser oder Apfelessig ein. Geben Sie die Flüssigkeit langsam dazu, denn nach der Reifezeit wird der Senf oft noch etwas fester. Ist er zu dünn, lassen Sie ihn über Nacht offen im Kühlschrank stehen oder rühren Sie einen Teelöffel fein gemahlene Senfkörner unter.

Für eine fruchtige Abwandlung können Sie nach dem Pürieren einen Esslöffel fein gewürfelte, getrocknete Aprikosen einrühren. Wer es kräftiger mag, ergänzt eine Messerspitze frisch geriebenen Ingwer. Verwenden Sie frische Gewürze sparsam: Besonders Nelken können den Senf schnell dominieren. Probieren Sie nach drei Tagen erneut und würzen Sie erst dann nach.

Aufbewahren und verschenken

Bewahren Sie den fertigen Weihnachtssenf gut verschlossen im Kühlschrank auf und entnehmen Sie ihn stets mit einem sauberen Löffel. Für den besten Geschmack sollte er innerhalb von etwa sechs Wochen verbraucht werden. Beschriften Sie jedes Glas mit Sorte und Abfülldatum, damit klar ist, wann der Senf angesetzt wurde.

Als Geschenk eignen sich kleine Gläser mit 100 bis 150 Gramm Inhalt. Wischen Sie den Rand vor dem Verschließen sauber und binden Sie ein Stück Stoff oder Packpapier unter den Deckel. Ein Anhänger mit „Weihnachtssenf“, Zutaten und Abfülldatum macht das Glas praktisch und persönlich. Servieren Sie den Senf zu gereiftem Käse, Würstchen oder einem Käsebrett; ein kleiner Klecks passt auch in eine Sauce zu Ofengemüse.

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Dieser Weihnachtssenf verbindet die deutliche Schärfe brauner Senfkörner mit Apfelessig, Honig und winterlichen Gewürzen. Weil die Körner eingeweicht und nur nach Wunsch fein püriert werden, können Sie Geschmack und Körnung gut selbst bestimmen. Rühren Sie eine Portion an und geben Sie ihr einige Tage Ruhe, bevor Sie sie verschenken oder auf den Tisch stellen. Wenn Sie es milder mögen, verwenden Sie mehr gelbe Senfkörner; für eine fruchtigere Note nehmen Sie Apfelsaft statt Wasser. Der Senf passt zu kräftigem Käse, kaltem Braten und in eine Vinaigrette mit Feldsalat. Füllen Sie ihn in saubere kleine Gläser und notieren Sie das Abfülldatum auf dem Etikett. Wenn Sie eine eigene Gewürzvariante ausprobieren, teilen Sie sie gern in den Kommentaren und erzählen Sie, wozu Sie den Senf serviert haben. So findet die nächste Portion vielleicht schon ihren Platz auf dem Festtagstisch.


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Weihnachtssenf: würzig und ein tolles Geschenk

Würziger, fruchtiger Senf mit Orange und Weihnachtsgewürzen – selbst gemacht und schön zum Verschenken.

Vorbereitungszeit
15 Minuten

Kochzeit
10 Minuten

Gesamtzeit
P1DT25M

Portionen
1 Glas (ca. 350 g)

Zutaten

  • 100–120 g gelbe Senfkörner
  • 1 Prise Liebe
  • 1 Bio-Orange
  • 140 ml Apfelessig
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • 2 Esslöffel Honig
  • 1 Teelöffel Piment
  • 1/2 Teelöffel Zimt
  • 1/2 Teelöffel Kardamom
  • 1 Teelöffel Kurkuma
  • 1 Messerspitze gemahlene Nelken
  • 1 Prise Salz
  • 80 g brauner Kandis
  • 100 ml Wasser

Anweisungen

  1. Schritt 1
    Senfkörner fein mahlen. Orange abreiben und auspressen; Ingwer fein reiben.
  2. Schritt 2
    Wasser, Apfelessig, Kandis, Orangensaft und -abrieb, Ingwer und Gewürze aufkochen. Rühren, bis sich der Kandis löst, dann abkühlen lassen.
  3. Schritt 3
    Die Flüssigkeit mit den gemahlenen Senfkörnern, Honig und Liebe verrühren und nach Wunsch fein pürieren.
  4. Schritt 4
    In ein sauberes Glas füllen und mindestens 24 Stunden ziehen lassen.

Wichtige Informationen

Nährwerte (Pro Portion)

Es ist wichtig, diese Informationen als ungefähr zu betrachten und nicht als definitive Gesundheitsberatung zu verwenden.

Allergie-Informationen

Bitte überprüfen Sie die Zutaten auf mögliche Allergene und konsultieren Sie bei Zweifeln einen Gesundheitsfachmann.

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